Unsere Vorgeschichte

Schon seit Beginn der ersten Universitäten in Europa gibt es studentische Vereinigungen.

Waren diese zunächst als Wohn- und Lerngemeinschaften konzipiert, denen man für die Zeit seines Studiums angehörte, entwickelten sich daraus im 17. Jahrhundert Vereine, die bereits auf lebenslangen Zusammenhalt Wert legten.

Heute gibt es unzählige Formen der Zusammenschlüsse. Unsere Form geht auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als sich christliche Studentenverbindungen von den nationalistischen getrennt haben. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden christliche Verbindungen rasch verboten. Viele Mitglieder waren im Widerstand. Der erste Österreicher, der in einem KZ ermordet wurde, war ein katholischer Couleurstudent.

Heute gehören unserem Dachverband „MKV“ etwa 170 Verbindungen in ganz Österreich an, die es zusammen auf ca. 20.000 Mitglieder bringen. Bekannte Persönlichkeiten wie Julius Raab, Leopold Figl, Rudolf Kirchschläger, Wolfgang Sobotka und Othmar Karas waren oder sind Mitglied einer MKV Verbindung: Auch sonst ist das Leben der Verbindungen geprägt durch Geschichte und Traditionen.

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